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Poesieketten

Die Poesieketten von Lea Joan Martin lassen Worte tanzen.

Ein literarisches Geschenk für alle, die das Besondere lieben. Liebevoll verpackt, verschiedene Texte. Einfach im Freitextfeld angeben, welches Gedicht gewünscht wird. Die Auswahl steht weiter unten.

Diese Gedichte stehen aktuell zur Auswahl:

Hoffnung

Poesie 

Glück

Und wenn ich heute stürbe

Einmal nur sag

Wenn du dir ein anderes Gedicht aus dem Repertoire von j:m: wünschst, schreib das gern bei deiner Bestellung im Freitextfeld,, und ich fertige eine Poesiekette mit dem Gedicht deiner Wahl an.

Tango in Istanbul. Der Roman

Lea Joan Martin

Tango in Istanbul. »Wenn sie sich vorstellt, in Istanbul Tango zu tanzen, sieht sie sich aufrecht auf einem Barhocker sitzen, weit oberhalb der tosenden Stadt, die Beine übereinander geschlagen, in Vorfreude auf das, was die Nacht bereit hält.«

Istanbul ist Karens großer Traum. Jahrelang arbeitet sie auf diesen Ort hin, in der Hoffnung, dort einen aufbegehrenden, widerständigen Tango zu finden. Kurz vor der Abreise nimmt sie Kontakt zu Mustafa auf, einem Mann, der Teil ihrer inneren Landschaft ist. Eine On-Off-Beziehung, getragen von Nähe und Entzug, von Sehnsucht und Irritation. Entgegen aller Vernunft unternehmen sie die Reise zu zweit. Kaum in Istanbul angekommen, wird aus der Verheißung eine Zumutung. Die Stadt ist laut, grell, männlich codiert – von Tango keine Spur.

Was folgt, ist weniger eine Liebesgeschichte als eine präzise Erkundung emotionaler Dynamiken: Wie entsteht Bindung? Wann kippt Nähe in Selbstverlust? Und warum hält man an dem fest, was einen verunsichert? In der Bewegung durch Istanbul – beim Tango, in Gesprächen, im Schweigen – legt Karen Schicht um Schicht ihrer eigenen Muster frei.

In einer bildhaften, unaufdringlichen Sprache erkundet »Tango in Istanbul« die feine Grenze zwischen Hingabe und Selbstverleugnung, Verbindung und Identität.

Ein leiser, intensiver Roman über Begehren, Macht und die kulturelle Spannung zwischen patriarchalen und gleichberechtigten Beziehungsmustern, in dem Istanbul zu einem Resonanzraum für den weiblichen Wunsch nach Freiheit wird. 

Lea Joan Martin: Tango in Istanbul. Der Roman. Softcover, ca. 184 Seiten, ISBN 978-3-935401-33-3, voraussichtl. Erscheinungstermin Frühjahr 2026, voraussichtl. Ladenpreis 18 €. Bis zum Liefertermin kann der Roman unter folgendem Link zum Subskriptionspreis von 12 € vorbestellt werden, versandkostenfreie Lieferung.

Tango in Istanbul

Kolumnen von Lea Martin

»Alle wollen nach Buenos Aires. Ich will nach Istanbul. Die Vorstellung, in Istanbul Tango zu tanzen, ist ein Traum. Und zugleich ein Protest — auch gegen mich selbst. Ich will nicht länger gelten lassen, dass die Türkei ein rotes Tuch ist, politisch. Deshalb will ich in Istanbul Tango tanzen. Und lerne Türkisch. Du lernst die Sprache des Feindes?, werde ich gefragt. Ja, ich lerne die Sprache des Feindes. Ich habe Lust, eine feindliche Sprache zu lernen. Vielleicht sind es die Hormone. Zu wenig Oxytocin, zu viel schweifende Sehnsucht.« 

In Istanbul, früher Konstantinopel, wurde der Tango den Menschen nicht in die Wiege gelegt, doch er boxt sich durch, allen Widerständen zum Trotz. Die Kolumnen »Tango in Istanbul« von Lea Martin erzählen von der Suche nach einem Tango, der in die Zukunft weist, und einer Reise, von der bis zuletzt unklar ist, ob sie stattfinden wird.

Tango-Tanzende sind Reisende, die nicht ankommen. Die Kolumnen führen die Erzählerin auf Umwegen schließlich doch an ihr Ziel. In den Gassen von Istanbul geraten sie an eine Grenze. Die Geschehnisse überschlagen sich, ein Roman wird geboren. »Tango in Istanbul. Der Roman« erscheint voraussichtlich im Juni 2026.

Einige Kolumnen aus »Tango in Istanbul« sind in »Männer, die Tango tanzen« enthalten, andere wurden in der »Tangodanza« veröffentlicht.

Lea Martin: Tango in Istanbul. Kolumnen. Hardcover, ca. 200 Seiten. ISBN 978-3-935401-34-0, vorauss. Ladenpreis 18 Euro., voraussichtlicher Erscheinungstermin: Dezember 2026. Jetzt vorbestellen zum Subskriptionspreis von 12 Euro.

Lea Joan Martin: Männer, die Tango tanzen

Der Sammelband »Männer, die Tango tanzen« von Lea Joan Martin vereint Auszüge aus Kolumnen, Erzählungen und Romanen rund um Männer, die ihre Hemmungen über Bord werfen und einfach das tun, was (fast) alle Frauen lieben: Tango tanzen.

»Ohne es zu beabsichtigen, habe ich im Laufe der Jahre eine Reihe tanzender Männern schreibend porträtiert, die ich in diesem Buch zusammenführe. Es ist all den mutigen Männern gewidmet, die — egal, was andere über sie denken — beharrlich lernen, Tango zu tanzen. Der Mut, sich als Mann mit seinen tänzerischen, spielerischen, künstlerischen Anteilen zu befassen, ist etwas Besonderes in einer Zeit, in der Krieg (wieder) selbstverständlich zu werden scheint. Viel selbstverständlicher als um die Erde zu kämpfen ist die Lust, auf ihr zu leben, zu lieben — und zu tanzen.« (aus dem Vorwort von Lea Joan Martin)

Zum Inhalt gehören Auszüge aus den Kolumnen »Tango Dreams« und »Tango Sehnsucht«, den Erzählungen »Sind Tangotänzer die besseren Liebhaber?«, den Romanen »Der Tangolehrer«, »Die Entstehung der Liebe« und »Eintagsliebe« sowie neue Texte aus dem noch unveröffentlichten Manuskript »Tango in Istanbul«.

 Lea Joan Martin: Männer, die Tango tanzen, Softcover, 198 Seiten,
ISBN 978-3-935401-30-2, 16 €,
lieferbar seit 18. Juli 2025.

Stephan Krawczyk: Die heilende Schrift

Himmlische Miniatur-Erzählungen über Alltags-Engel für alle, die an die Kunst glauben (und Chagall lieben). Sinn-Sinnlichkeit, die Flügel bekommt. Ein Buch (auch) für Atheisten. Die Botschaft: In uns allen blitzt ein göttlicher Funke.

Stephan Krawczyk gelingt es, die Engel, die uns unsichtbar durchs Leben begleiten, in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen und dabei den Zauber einer Wirklichkeit zu enthüllen, die sich hinter der Prosa des — oft fremdbestimmten — Alltags verbirgt. Zwangsläufig kommt die Rede auf Gott, wobei es nicht um christliche oder andere Kirchen geht, sondern um eine Spiritualität, die ein — modern gesprochen — Narrativ von der Welt als sinnvolles Ganzes bietet. Die Grenze zur Welt der Fantasie wird bewusst (und lustvoll) überschritten, sodass der Reichtum dessen aufleuchtet, was »nackte Fakten« oftmals verbergen: die Sehnsucht nach dem Guten, Wahren, Schönen — und der Liebe. Es läuten die Namen von Sternen, die kaum jemand kennt. Tote werden lebendig. Wissenschaftsgläubigkeit wird augenzwinkernd hinterfragt, und auch manch Nachbar bekommt sein Fett weg. Allerlei (scheinbarer) Unsinn, vor allem aber viel Weisheit steckt in diesem Buch, das erneut von der Liebe zur Sprache zeugt und der Mutter, die die Neugier auf Engel geweckt hat.

»Wir treffen Engel, wir riechen Pfeffer, und erstaunt stellen wir fest, ja, daß der Engel des Anfangs immer nur einmal erscheint.

DIE HEILENDE SCHRIFT – ein wundervolles Werk.«

Benjamin Weinkauf, Journalist, Leipzig

Die Publizistin  Vera Lengsfeld nennt Die heilende Schrift ein »zauberhaftes Buch«: »Krawczyk gibt in seinen Erzählungen der Wirklichkeit den Zauber zurück, den sie schon längst verloren zu haben scheint.« Der Theologie und Publizist Uwe Birnstein würdigt sie als »literarischen Mutmacher«: »Die Texte sind kurz, eigenwillig, manchmal komisch, manchmal tröstlich.«

Auch wer es sonst nicht so mit Engeln hat — dieses Buch ist eine Ausnahme. Wie Marc Chagall. Deshalb ist einer seiner Engel auf dem Cover. Mit freundlicher Genehmigung der VG Bild-Kunst. 

Stephan Krawczyk: Die heilende Schrift, 77 Imaginationen, Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 102 Seiten, ISBN: 978-3-935401-29-6, 20 €, lieferbar seit 10. Juli 2025


Veronica Toumanova: Why Tango

»Tango ist Magie, und wir alle sind seine Zauberer. Wir denken nur selten darüber nach. Wir halten selten inne, um uns zu fragen, wie diese Magie geschieht.«

In ihren Essays über die Kunst, argentinischen Tango zu tanzen, vermittelt Veronica Toumanova neben profundem Wissen aus Theorie und Praxis viele praktische Tipps, damit das Tanzen, trotz mancher Herausforderungen, ein Vergnügen bleibt. Das Buch richtet sich ebenso an AnfängerInnen wie an Fortgeschrittene und Tango-LehrerInnen. 

»Mir wird immer wieder gesagt, dass ich tanzen muss wie ein Macho. Aber ich bin kein Macho. Ich will kein Macho sein. Ich mag keine Machos, wirklich. Heißt das, ich kann nie Tango tanzen?«

Anhand praktischer Beispiele bietet die Tangomeisterin eine humorvoll geschriebene und leicht lesbare Orientierungshilfe durch die oft verwirrende Welt des argentinischen Tangos in Europa. In direktem Dialog mit Leserinnen und Lesern ermutigen die Essays dazu, die persönliche Liebe zum Tango als Richtschnur zu nehmen, um sich selbst und der eigenen Gangart zu vertrauen.

»Die Texte laden dazu ein, sie mit der eigenen Tango-Biografie in Beziehung zu setzen und ie eigenen Erwartungen und Unsicherheiten zu hinterfragen. Ein Werkzeugkasten für alle, die Tango nicht nur tanzen, sondern verstehen wollen.« (Monika Schumacher in »Tangodanza», Nr. 1/2026)

Veronica Toumanova lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Paris. Ihre Tango-Workshops führen sie rund um die Welt. Ihr Interesse gilt der Zukunft eines Tangos, der allen Menschen gehört, überall.

Veronica Toumanova: Why Tango. Essays. Deutsche Erstausgabe,
2. Auflage, Hardcover, 278 Seiten, ISBN 978-3-935401-27-2, 22 €

Das Foto oben auf dieser Seite zeigt Veronica Toumanova mit ihrem Buch in Paris. Fotograf: Daniel Kaesmayr. Das Cover-Foto von „Why Tango“ zeigt ebenfalls Veronica Toumanova. Fotograf: Daniel Kaesmayr

Buchgutschein

Mit einem Buchgeschenk kannst du daneben liegen. Bei einem Gutschein kann das nicht passieren. Wenn du ihn dann noch mit einer der besonderen Postkarten aus unserem Shop versendest (oder von uns versenden lässt), wird die Freude riesig sein.

Gern senden wir den an Buchgutschein an deine Wunschadresse, die du als Lieferadresse im Warenkorb angeben kannst. Schreib uns bitte ins Freitextfeld den Text, den wir auf die Postkarte übernehmen können. Wir geben unser Bestes, damit dein Gutschein auch dann pünktlich ankommt, wenn du spät dran bist.

Lea Joan Martin

Als Autorin hat Lea Joan Martin mit Lyrik und Journalismus gestartet. Die Liebe zur Realität und zur Freiheit des einzelnen Wortes prägt bis heute ihre Literatur. Das Spiel zwischen Realität und Fiktion ist das, was sie als Schriftstellerin reizt. Deshalb spielen auch viele ihrer Romane im Milieu der Online-Kontaktbörsen.

Nachdem Lea Joan Martin den Lyrikband »weil ich keine jüdin« (2000) und die Interviewsammlung »auschwitz : heute« noch unter ihrem bürgerlichen Namen veröffentlicht hat, hat sie bereits bei den beiden Veröffentlichungen »Bis das Geld euch scheidet« und »Single Mom« zu einem Pseudonym gegriffen, das bei Publikation der Liebeslyrik »Lieber dreimal gestürzt als nie geflogen« zu Lea Martin wurde. Die Romane und Erzählungen sowie ihre Posterlyrik publiziert die Autorin als Lea Joan Martin. Für den Band »Immer wieder Single« hat sie den Fantasie-Namen Laetitia Liebe gewählt, ähnlich den Nicknames, die in Online-Kontaktbörsen üblich sind.

»Wer schreibt, geht Beziehung ein.« Neben dem Schreiben engagiert sich Lea Joan Martin mit literarischen Events wie „Eat & Read“ und „Literature to go“ für die Öffnung von Wohn- und Arbeitsorten für das Gespräch über Literatur(en). In ihrem Podcast «Privatlesung« geht sie ihren Lieblingsthemen nach. Auf dem YouTube-Chanel »digital lyrics« sind sowohl die Podcast-Folgen auch zu sehen, wie Lyrik in Dialog mit Bild und Musik geht.

Wortkunstprojekte. Bei Installationen wie »Grundsätze« oder »Wortenetz« befreit sie Worte aus Büchern und gibt ihnen den Raum, sich neu zu entfalten. Die »Posterpoems« bietet einen Einblick in diese Arbeiten. Anfragen für Ausstellungen gern per E-Mail.