Themen für Lesungen

Wir stellen unsere eigene, aber auch Literatur anderer Mini-Verlage oder Selfpublisher vor, die uns gut gefällt. Die Autorinnen, die du unter Literaturladies findest, unterstützen das Konzept von j:m:, Wohn- und Arbeitsorte in Leseorte zu verwandeln, und besuchen dich gern für eine Lesung@home .

Mögliche Themen für deine eigene Veranstaltung sind:

Die Lyrikerin Lea Joan Martin die allgegenwärtige Sprache der Werbung als Prostitution der Lyrik. Die Lyrik-Installation »Wortenetz« konzentriert sich auf den Bedeutungsraum und die Wirkung von Worten. Ein abwechslungsreiches Programm aus Audio- und Diadarbietungen sowie klassischer Lesung holt Lyrik aus den Bücherregalen und bringt sie in Dialog mit der Sprache der Werbung.

»Was sind das für Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume ein Verbrechen ist?«, fragt Brecht in seinem Gedicht An die Nachgeborenen. In seinen neuen Gedichten »Herbstsommer« gibt der Dichter Adel Karasholi darauf eine Antwort, der auch Lea Joan Martin folgt. In ihrer Lesung »Was sind das für Zeiten« rückt die Aussaat von Samen als Bild für die Aussaat von Frieden in den Blick. Lyrik im Raum zwischen Verantwortung und Spiel mit dem Wort.

»Männer, die Tango tanzen«. Kolumnen, Erzählungen, Romane rund um argentinischen Tango, aus weiblicher Sicht. Humorvoll, tiefsinnig, mit Blick für Details, in denen sich Realität offenbart. Auszüge aus »Tango Dreams«, »Tango Sehnsucht«, »Sind Tangotänzer die besseren Liebhaber?«, »Der Tangolehrer« und »Die Entstehung der Liebe«.

»Finanzielle Gewalt gegen Frauen« Vortrag oder Lesung von Lea Martin mit Präsentation zu einem tabuisierten Aspekt von Beziehungsgewalt, den sie in ihren Büchern »Bis das Geld euch scheidet« und »Du mit deiner Scheiß-Altersarmut!« beschreibt.

»weil ich keine jüdin bin«. Lesung von Lea Martin, die in ihrem Gedichtbands »weil ich keine jüdin bin« und der Interview-Sammlung »auschwitz heute« danach fragt, was Auschwitz für die nicht-jüdische Gegenwart bedeutet, in Hinblick auf Antisemitismus und die eigene Identität.

»Vatertexte«. Lesung von Margret Müller, deren Debütroman ihr Verhältnis zu ihrem Vater reflektiert, der während der NS-Zeit in der SA (Sturmabteilung) war.

»Die Welt mit Kinderaugen sehen«. Präsentation der Bilder von Stefanie Schäfer (Waldorfpädagogin, Malerin) und Lesung von Lea Martin aus ihren Gedichten »Loblied der Unentschiedenheit«, »Die überall küssenden Pärchen«, »nackte worte« und »weil ich keine jüdin bin«

»Lieber dreimal gestürzt als nie geflogen«: Lesung von Lea Martin aus ihren gleichnamigen Liebes- und Trennungsgedichten rund um modernes Beziehungsglück und Trennungsleid. Mit Diashow. Auf Wunsch mit Live-Musik.

»Das verflixte Oxytocin«. Ein literarischer Streifzug zum Thema Liebe, mit augenzwinkerndem Blick auf das »Kuschelhormon«, das zu manchem Liebesglück und -leid seinen Beitrag leistet. Auszüge aus den Gedichtbänden »Lieber dreimal gestürzt als nie geflogen« und »Die überall küssenden Pärchen«, den Erzählungen »Sind Tangotänzer die besseren Liebhaber?« und den Romanen »Der Tangolehrer« sowie »Die Entstehung der Liebe«.

Ein besonderes Special ist das folgende Event, bei dem die Gäste eingeladen sind, sich durch Texte miteinander bekannt zu machen:

»Literarisches Speed-Dating«. Zeigt, wer ihr seid, mithilfe eines Texts, den ihr mitbringt, und lernt dabei Menschen, die ihr gut zu kennen glaubt oder die ihr noch nie gesehen habt, auf eine Weise kennen, die euch verblüffen wird. Lea Martin wird das Ganze mit Kostproben aus der Kolumnensammlung »Immer wieder Single« würzen.

Wenn du eine Lesung buchen möchtest, kannst du das mithilfe des folgenden Buttons tun. Ins Freitextfeld schreib uns bitte dein gewünschtes Thema und deinen Wunschtermin. Wir melden uns dann bei dir, um ihn zu bestätigen und alles Weitere mit dir zu vereinbaren.

Wenn du erst einmal schnuppern möchtest, wie sich eine Lesung in Wohn-Ambiente so anfühlt, komm gern einfach mal bei »Eat & Read« in Berlin vorbei. Sofern du woanders wohnst, kannst du das Event vielleicht zu dir holen. Schreib uns bei Interesse gern eine E-Mail, und dann schauen wir, was geht.