Der neue Lyrikband »Ich schlafe mit dem Rauschen« von Lea Joan Martin versammelt Gedichte, in denen Verlust und persönliche Freiheit mit der Sehnsucht nach Liebe in Spannung treten. Die Gedichte folgen keiner Geschichte – und erzählen doch eine. Nicht chronologisch, sondern poetisch. Der Band gliedert sich in drei Teile:
Am anderen Ende der Stadt erzählt von Aufbruch und Rebellion, von Beziehungen, Trennungen und der Herausforderung, sich selbst nicht zu verlieren.
Hätte ich die Liebe nicht gekostet führt ins Innere von Trauer, Sinnlichkeit und der Erfahrung von Abschied, Schmerz und Vergänglichkeit.
In den grünen Zweigen der Sehnsucht öffnet schließlich einen neuen Raum, in dem die Liebe als lebendige Energie erscheint, die Begegnungen erhellt.
Die Gedichte verbindet eine klare Sprache, die Worten erlaubt, neue Facetten zu zeigen. Sie erzählen von Verlusten und der Schönheit eines »Überliebens«, das der oft grausamen Realität Zärtlichkeit entgegensetzt.
»Ich schlafe mit dem Rauschen« ist ein Buch über Vertrauen – in die Liebe, in Sprache und die Kraft, sich selbst treu zu bleiben.
Geplanter Erscheinungstermin: Januar 2027
Bis dahin kann das Buch zum Subskriptionspreis von 12 € unter folgendem Link vorbestellt werden.
Lea Joan Martin: Ich schlafe mit dem Rauschen, Gedichte Hardcover, ca. 120 Seiten, ISBN 978-3-935401-50-0, voraussichtlicher Ladenpreis 18 €
Liebesgedichte aus sechzig Jahren von Adel Karasholi
Adel Karasholi liebt seit über sechzig Jahren dieselbe Frau. Die Stadt, in der er lebt. Leipzig. Und die deutsche Sprache, in der er schreibt. Seine Gedichte folgen keiner Mode, sondern dem Leben. Über sechs Jahrzehnte hinweg erzählen sie davon, wie Nähe wächst, wie Leidenschaft und Zärtlichkeit Hand in Hand gehen und wie Sprache zu einer Heimat werden kann, die mit den Jahren jünger wird.
Dieses Buch erzählt von zwei Menschen. Und einer Sprache, die über sechzig Jahre immer klarer wird. Von den frühen Versen eines jungen Mannes aus Damaskus bis zu den späteren Gedichten eines Dichters, dem das Kunststück gelingt, in deutscher Sprache eine Lyrik zu zaubern, die ebenso schlicht wie wahrhaftig ist. Man liest über die Liebe. Vor allem aber liest man einen Menschen.
Die frühen arabischen Gedichte, in der DDR von u. a. Sarah und Rainer Kirsch nachgedichtet, tragen bereits den Reichtum der orientalischen Bilderwelt in sich. Doch erst als Adel Karasholi beginnt, in der deutschen Sprache zu atmen, wird seine Lyrik unverwechselbar. Der Dichter, der über Bertolt Brecht promoviert hat, nimmt jedes Wort, jeden Klang, jedes Bild mit jener Genauigkeit, die auch Brechts Dichtung auszeichnet. Doch wo dieser die Welt eher zerlegt, richtet Adel Karasholi seinen Blick auf das, was Menschen verbindet.
»Und wir führen Gespräche über Bäume Und Freundlichkeit Und Liebe Wieder und wieder ohne dass dies Ein Verbrechen wäre«
Der Dichter Adel Karasholi ist ein Liebender, der nicht nur sein »blondes Weib« liebt, sondern durch sie ihre Heimatstadt Leipzig und vor allem: ihre Sprache. Die deutsche Sprache beginnt durch Adel Karasholi zu blühen. Er liebt die Worte, die sie ihm schenkt, mit der Andacht und dem Staunen eines Mannes, der mit den Jahren nicht älter, sondern jünger geworden ist.
Herbstsommer erzählt von Sehnsucht und Heimat, von Verlust und Ankunft, vor allem aber von einer Liebe, die sich mit den Jahren verwandelt, ohne ihre Intensität zu verlieren. Im Dialog mit den zarten Zeichnungen von Regina Karachouli bezeugen die Gedichte ein Leben, das über viele Jahrzehnte hinweg immer wieder neu der Schönheit vertraut. Dem Guten. Der Freundlichkeit.
Gedichte, die mit den Jahren jünger werden.
Herbstsommer erscheint zum 90. Geburtstag seines Autors – und ist weit mehr als eine Auswahl von Liebesgedichten. Der Band versammelt das poetische Lebenszeugnis eines Dichters mit unverwechselbarer Stimme. Die Entwicklung seiner Gedichte zeigt, wie aus sprachlicher Konzentration Weite entsteht und aus dem Sich-einlassen auf Fremdes eine berührende Nähe, die Unterschiede stehen lassen kann. In seinen Liebesgedichten erreicht Adel Karasholi eine Leichtigkeit, die den Titel des Bandes einlöst. Herbst und Sommer verschwimmen. Reife wird Aufbruch. Der Dichter, der Damaskus und Leipzig liebt, hat nie aufgehört zu staunen. Die Widersprüche der Welt klar benennend, vertraut seine Lyrik auf Freundlichkeit. Diese Haltung ist die Quelle seiner Poesie, die direkt zu ihren Lesenden spricht und brennend aktuell ist.
Adel Karasholi: Herbstsommer. Liebesgedichte aus sechs Jahrzehnten. Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Zeichnungen von Regina Karachouli. Ca. 108 Seiten. ISBN 978-3-935401-48-7. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Oktober 2026. Voraussichtlicher Ladenpreis 20 €. Jetzt vorbestellen zum Subskriptionspreis von 15 €.
Mit »Die Kommunistin« ist Anfang Mai 2021 der erste Roman von Lea Joan Martin erschienen.
Mitte der 1980er Jahre in Berlin, damals noch West. Erzählt wird die Geschichte von Stella, die in eine kommunistische Splittergruppe gerät. Ihr Weltbild gerät ins Wanken, als sie schwanger wird und das Kind bekommen möchte, im Unterschied zu ihrem Freund, der von kleinbürgerlicher Familiengründung wenig hält. Ihr Gewissen verbietet ihr, ihm zuzumuten, gegen seinen Willen Vater zu werden. Auf einer Demonstration trifft sie einen Kommunisten aus dem Iran, der ihr Leben verändert.
Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Eltern abschließen will und entdeckt, dass es nicht ausreicht, gegen Kapitalismus zu sein.
»Die Kommunistin«, Roman, Lea Joan Martin, 175 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-935401-12-8, 14,95 €
»Das Buch wird wohl polarisieren«, sagt ein Leser. »Entweder es lässt einen kalt und man legt es beiseite. Oder man lässt sich ein auf eine spannende, anrührende Erzählung, die einen in ihren Bann zieht und bis zuletzt nicht loslässt.«
»Diese Figur besitzt Strahlkraft«, findet der Blogger Jürgen Gelsdorf auf Instagram. Der vollständige Beitrag ist hier zu lesen.
Ein Interview zu ihrem Roman »Die Kommunistin« hat Lea Joan Martin im Juli 2021 der »Leserkanone« gegeben, siehe dieser Link.
Lea Joan Martin schreibt ein zusammenhängendes literarisches Werk, das private Beziehungen als Brennpunkt gesellschaftlicher und kultureller Konflikte begreift. Ihre Romane und Erzählungen kreisen vordergründig um Liebe, Sehnsucht, Familie, Tango, Affären, interkulturelle Begegnungen oder politische Umbrüche. Darunter verhandeln sie konsequent Fragen nach Freiheit und Verantwortung, Verbundenheit und Selbstbestimmung, Schuld und Projektion, Loyalität, kultureller Prägung sowie der Fragilität von Identität im Zeitalter der Digitalisierung.
Lea Joan Martin hat zwei Erzählbände und vier Romane veröffentlicht. Der fünfte Roman »Tango in Istanbul« ist in Vorbereitung:
Lea Joan Martin erzählt von Brüchen, an denen Menschen sich verändern. Ihre Romane und Erzählungen führen ins Zentrum moderner Beziehungen, wo Begehren, Macht, kulturelle Prägung und die Suche nach Selbstbestimmung aufeinandertreffen. Im Mittelpunkt stehen oft Frauenfiguren, die ihren eigenen Weg zwischen Nähe und Autonomie suchen. Ihre Sprache ist sinnlich, bildhaft, humorvoll und analytisch präzise. So verbindet ihr Werk das Intime mit den großen Fragen der Gegenwart.
Im Zentrum ihrer Bücher stehen häufig Frauenfiguren, die sich zwischen Liebe und Autonomie, gesellschaftlichen Erwartungen und eigenem Begehren bewegen. Liebe erscheint dabei als Prüfstein für weibliche Freiheit und als Raum, in dem Machtverhältnisse sichtbar werden. Beziehungen sind in Lea Joan Martins Werk keine Nebenschauplätze des Privaten, sondern Orte, an denen Geschichte, Ideologien, kulturelle Normen und Geschlechterrollen konkret wirksam werden.
Leserinnen und Leser erwartet eine Literatur, die aktuell, zugänglich erzählt und zugleich mehrschichtig aufgebaut ist. In den Erzählungen und Romanen von Lea Joan Martin spiegeln sich die großen Fragen unserer Zeit – nach Freiheit, Zugehörigkeit, Geschlechterrollen und Identität. Ihre Bücher zeigen, dass das Private weiterhin politisch ist. Selbst intimste Erfahrungen sind kulturell geprägt.
Silvia Teich wuchs in einem Dorf an der innerdeutschen Grenze auf. Nach dem Abitur ging sie zum Studium nach Berlin. Sie arbeitete als freie Journalistin für Tageszeitungen, Magazine und Frauenzeitschriften. Heute ist sie Pressesprecherin bei einem Naturschutzverband in Berlin, wo sie mit ihrer jüngsten Tochter lebt.
Ihr Debütroman »Tangohimmel« erscheint voraussichtlich im September 2026
Geboren und aufgewachsen ist Veronica Toumanova in Moskau, wo sie auch Bildende Kunst studiert hat. Nach ihrem Umzug nach Westeuropa begann sie im Jahr 2000 in den Niederlanden Tango zu tanzen. Sie hat einen professionellen Hintergrund, der Grafik- und Interface-Design, Literatur, Ballett, Yoga und modernen Tanz umfasst. Seit 2007 lebt sie in Paris.
Die Tango-Profitänzerin ist Mitbegründerin von Tango Mon Amour in Paris, wo sie auch als Lehrerin unterrichtet. Ihre Workshops und Auftritte führen sie in viele Länder der Welt. Ihre Leidenschaft gilt der Bewegung, dem Tanz, der Psychologie, der Spiritualität und dem anatomischen Wissen über den Körper.
Im Jahr 2013 hat sie begonnen, Essays über verschiedene komplexe Phänomene zu schreiben, die sie bei ihrer Praxis des argentinischen Tangos beobachtet hat, und sie in ihrem Blog zu veröffentlichen. Alle Texte sind auf ihrer Website frei zugänglich, viele von ihnen wurden von begeisterten Fans freiwillig in andere Sprachen übersetzt. Die Links zu den Übersetzungen der Aufsätze sind ebenfalls unter www.verotango.com zu finden.
Die englischsprachige Buchausgabe von »Why Tango« umfasst zwei Bände, die im Buchhandel oder auf der Website von Veronica Toumanova bestellt werden können.
Veronica Toumanova …… mit Lea MartinLesung im Nou Tango Berlin, 16. März 2026
Drei Posterpoem-Hefte von Lea Joan Martin nach freier Wahl aus der aktuellen Posterpoem-Reihe. Künstlerische Heftreihe im Format DIN A5. Lieferung in einer schlichten weißen Geschenkbox.
Alle verfügbaren Posterpoem-Hefte sind unter diesem Link zu finden.
Posterpoem-Edition Dreier-Ausgabe. Lea Joan Martin. 60 Seiten. ISBN 978-3-935401-47-0 . 30 €
Hinweis: Bei der Bestellung bitte im Freitextfeld die Titel der gewählten Gedichthefte angeben.
Aktuell sind folgende Gedichthefte lieferbar:
– Nach der Arbeit – Ich hatte immer Angst euch zu verlieren – Sich zu trennen – Wie mit dir
»Schulden aus Liebe« ist die erschütternd aktuelle Diplomarbeit der Sozialpädagogin Elga Janßen über finanzielle Gewalt gegen Frauen – geschrieben zu einer Zeit, als diese Form der Gewalt kaum benannt wurde.
In eindrücklichen Interviews erzählen betroffene Frauen, wie sie aus Liebe, Loyalität oder Angst finanzielle Verpflichtungen für ihre Partner eingingen – und am Ende allein mit existenzbedrohenden Schulden zurückblieben.
Die Autorin verbindet persönliche Erfahrung mit wissenschaftlicher Analyse. Sie zeigt, wie psychischer und physischer Druck Frauen dazu bringen kann, Bürgschaften zu unterschreiben, Kredite aufzunehmen oder Firmen auf ihren Namen anzumelden – und warum es so schwer ist, sich aus solchen Beziehungen zu lösen. Deutlich wird: Es handelt sich nicht um individuelles Versagen, sondern um ein strukturelles Problem in einer Gesellschaft, die traditionelle Rollenbilder fortschreibt und finanzielle Gewalt kaum erkennt.
»Schulden aus Liebe« ist ein frühes, wegweisendes Werk zum Thema finanzieller Gewalt gegen Frauen. Drei Jahrzehnte nach seiner Entstehung hat dieses Grundlagenwerk nichts an Aktualität verloren. Es liefert wichtige Impulse für Betroffene, Beratende, JuristInnen und alle, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Ein klarsichtiger, mutiger Text über Macht, Abhängigkeit und die zerstörerische Dynamik finanzieller Gewalt.
Geplanter Erscheinungstermin: Juni 2026.
Elga Janßen: Schulden aus Liebe, Softcover, ISBN 978-3-935401-32-6 voraussichtlicher Ladenpreis 16 €. Bis zum Liefertermin kann das Buch zum Subskriptionspreis von 12 € bestellt werden.
DEN HÜTERN DER DEUTSCHEN SPRACHE fragt, wie Deutsche mit einer Sprache leben, in der Auschwitz gedacht, begangen und gerechtfertigt wurde – und was es heißt, ihr dennoch zu vertrauen.
Das Poem »Den Hütern der deutschen Sprache ins Poesiealbum« ist dem Gedichtband »nackte worte« entnommen.
Das Gedicht ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen sprachliche und kulturelle Abschottung. Es erinnert daran, dass die deutsche Sprache während der NS-Zeit zur Sprache der Täter wurde und sich seit Auschwitz nicht mehr losgelöst von dieser Geschichte denken lässt. Der Vorstellung einer »reinen« Sprache setzt das Gedicht eine Sprache entgegen, die offen ist für andere Menschen und ihre Erfahrungen. Eine Sprache, die das Heute im Gestern fühlt und gerade dadurch Menschen miteinander verbindet.
Eine besondere Stärke des Gedichts liegt in seinen poetischen Bewegungen und bewusst zugespitzten Bildern. Die Bilder tragen den Gedanken – nicht umgekehrt. Formulierungen wie »die Sprache, die Auschwitz erfand« eröffnen einen Denkraum und laden dazu ein, über die Macht von Sprache nachzudenken: Sprache ist nie neutral. Sie kann entmenschlichen und Gewalt vorbereiten, sie kann aber auch Erinnerung wachhalten, Empathie ermöglichen und Verständigung stiften. Gerade in dieser Spannung entfaltet das Gedicht seine poetische Kraft.
Lea Joan Martin Den Hütern der deutschen Sprache Posterpoem
Künstlerische Heftedition (DIN A5) 20 Seiten · ISBN 978-3-935401-44-9 12 €