Eat & Read

Herzliche Einladung zu »Eat & Read« am Dienstag, 16. Juli 2024, 19 bis 21 Uhr in Berlin, Steglitz-Zehlendorf

In Anspielung auf den Titel „Guten Morgen, du Schöne“ von Maxie Wander, das 1977 zu einem der erfolgreichsten Bücher der DDR wurde, hat sich die ebenfalls in der DDR aufgewachsene Autorin Karin Raphael auf den Weg gemacht, das Konzept von Interviews mit „ganz normalen“ Frauen zu wiederholen.

Die Lesung findet in privatem Rahmen statt, entsprechend der Idee, Wohnorte in Leseorte zu verwandeln.

Das Debüt von Karin Raphael umfasst 16 Porträts von Frauen, die Rennrodlerin waren oder Kunstwissenschaftlerin sind, die in Kasachstan oder in Tilsit geboren wurden, die den Jakobsweg pilgerten oder die halbe Welt bereisten, deren Kindheit der Zweite Weltkrieg oder der DDR-Alltag prägte, die im Herbst 1989 im Riesengebirge wanderten oder sich gerade in China aufhielten — und eine Gemeinsamkeit teilen: die Leidenschaft zu singen. Die Lesung bietet einen kleinen Einblick in das gelebte Leben von Frauen aus drei Generationen, denen die Autorin aufmerksam zugehört hat, um das Besondere im Alltäglichen zu entdecken. Karin Raphael, geboren 1963 auf Rügen, studierte Kultur in der DDR und Sozialpädagogik in der BRD. Sie wohnt in Berlin.

Der Eintritt zu „Eat & Read“ ist wie immer frei.

Anmeldung per E-Mail. Die genaue Adresse wird bei Anmeldung bekannt gegeben. Nach der Lesung gibt es ein leckeres Mitbring-Buffet. Wem das zu viel Stress ist, die/der kann sich übrigens mit 5 € „frei kaufen“ und das Buffet dann ohne schlechtes Gewissen genießen.

Lesen ist wie Essen mit dem Kopf

Mobiles Literatur-Event. »Eat & Read« ist eine schöne Gelegenheit, den Abend mal nicht auf der Couch zu verbringen, sondern ein kulturelles Ereignis zu genießen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Wenn du Lust hat, mich in einem der nächsten Monate einzuladen, um eine kleine Lese-Party bei dir zu veranstalten, schreib mir gern eine E-Mail. Ich melde mich dann bei dir.

Kultur ist, wie wir zusammen leben, wohnen und arbeiten. Deshalb bietet joanmartin mit »Eat & Read« immer am 16. eines Monats ein literarisches Event, bei dem sich  Wohn- und Arbeitsorte in Veranstaltungsorte verwandeln. 

Hast du Lust, GastgeberIn zu werden? Alles, was du brauchst, sind ein paar Sitzgelegenheiten und ein bisschen Platz für ein leckeres Mitbring-Buffet. j:m: schreibt für dich die Einladung. Die Gäste spendieren ein leckeres Mitbring-Buffet. Dauer: 2 h. Eintritt frei. Deine Adresse wird erst bei persönlicher Anmeldung bei j:m: bekannt gegeben. Wenn du neugierig bist, freue ich mich auf deine Nachricht per E-Mail.

Natürlich kannst du dir auch ein Thema aus Veranstaltungen aussuchen, die bereits stattgefunden haben.

Diese Veranstaltungen fanden in der Vergangenheit statt:

»Hätte ich die Liebe nicht gekostet!«

Auf der Stress-Skala zählt Trennungsschmerz zur zweitgrößten psychischen Belastung, direkt nach dem Verlust naher Angehöriger. Dichter und Dichterinnen haben schon immer die Schönheit eines Lebens besungen, das vergeht, und dazu aufgefordert, durch Trauer nicht zu verhärten oder in eine Religiosität zu fliehen, die das Leben verneint. 

Am Sonntag, 16. Juni 2024, präsentierte Lea Martin in ihrer Lesung »Hätte ich die Liebe nicht gekostet« Lyrik und Prosa rund um das schönste Thema der Welt.

Am Dienstag, 16. April 2024, 19-21 Uhr, wurde die Neuerscheinung »Überall und nirgends daheim« vorgestellt. Die Journalistin und Lyrikerin Lea Martin und die Lektorin Bärbel Klement gaben einen Einblick in in die Porträts von dreizehn internationalen AutorInnen, die Anfang der 1990er Jahre entstanden sind und etwas von der kontrastreichen Lebendigkeit zeigen, die nach dem Zusammenbruch der DDR einen Moment lang fühlbar war.

Am Samstag, 16. März 2024, 18 bis 20 Uhr. hat Lea Martin die druckfrische Interviewsammlung »Du mit deiner Scheiß Altersarmut!« vorgestellt, in der neun Frauen erzählen, wie sie finanzielle Gewalt in ihren Beziehungen erlebt haben oder noch erleben. I

»Herzschwer & Federleicht«. Lyrik von und mit Andrea Nieswand gab es am. Freitag, 16. Februar 2024, 19-21 Uhr, in Berlin (Steglitz-Zehlendorf).  Ihren ersten Gedichtband »Loslassen« hat die Selfpublisherin im Sommer 2023, den Folgeband »Festhalten« im Winter 2023 veröffentlicht. Für die Gäste von »Eat & Read« hat sie ihre erste Premierenlesung gegeben. Andrea Dorothea über ihr Motiv zu schreiben: »Inspiriert durch gute Zeiten, traurige Momente, schöne Erlebnisse oder verzwickte Lieben, sind die Worte aus mir herausgesprudelt.«

16. Januar 2024 in Berlin. »Eat & Read« mit Büchertausch. Kennst du das? Da hat sich jemand viel Mühe gegeben — und jetzt hast du das Buch doppelt! Oder es ist doch nicht so ganz nach deinem Geschmack?! Kein Problem! Du bringst ein Buch mit — und erhältst dafür ein anderes. Neben dem Büchertausch gab es eine Mini-Lesung von Lea Joan Martin aus den Gedichtbänden »Loblied der Unentschiedenheit« und »Die überall küssenden Pärchen«.

Samstag, 16. September 2023, 19-21 Uhr, Heilbronn: »Die Welt mit Kinderaugen sehen«

Die in Bonn lebende Waldorf-Pädagogin Stefanie Schäfer malt ihre märchenhaft verträumt anmutenden Bilder nach der Vorlage von Kinderzeichnungen, die sie im Einverständnis mit den Eltern künstlerisch »veredelt«. Als Lyrikerin bewahrt sich Lea Martin den Blick eines Kindes, das der Welt mit neugieriger Offenheit und innerer Verbindung zu seinen Wurzeln begegnet.

Mittwoch, 16. August 2023, 19-21 Uhr, Berlin-Stralau: Die Journalistin und Buchautorin Silke Kettelhake stellt die Künstlerin Renée Sintenis vor, die zwischen 1919 und 1932 mit dem Schriftsteller, Kabarettisten und Maler Joachim Ringelnatz eine Freundschaft lebte, die sich um gängige Rollenzuschreibungen nicht scherte.

Sonntag, 16. Juli 2023, 12-14 Uhr, Berlin-Zehlendorf: Open-Air-Lesung »Im verborgenen Garten« mit dem Künstler und Lyriker Khalid Aouga (Marokko/Düsseldorf) in einem tatsächlich verborgenen Garten im Süden Berlins.

Freitag, 16. Juni 2023, von 19-21 Uhr, in Berlin (Steglitz-Zehlendorf) .Die Autorin Martina Hoppe-Großhennig stellte ihr Buch »Leben ist Tango« vor. Musikalische Begleitung: Avi Eichenbaum, Akkordeon. Das Anliegen der Autorin ist es, dazu zu ermuntern, die positive Energie des Tangos für gesunde Beziehungen zu nutzen (»Tangoenergetik«). Durchaus also auch für Nicht-TänzerInnen interessant.

»Eat & Read« presents: Silke Kettelhake, Autorin. Sonntag, 16. April 2023, 12 bis 14 Uhr, Berlin

Die DDR ist Geschichte. Die Lebensgeschichten bleiben. In ihrer Biografie Sonja: »negativ-dekadent« erzählt Silke Kettelhake die Geschichte der 16-jährigen Sonja Rachow, deren Eltern kaum Zeit für sie haben. Der Stiefvater ist Universitätsmusikdirektor in Rostock, die Mutter für die Staatssicherheit tätig. Sonja flieht in die Welt der Bücher, trifft sich mit ihrer Jugendclique, demonstriert gegen die sowjetische Invasion in Prag 1968. Ihre Strafe: vier Monate im geschlossenen Jugendwerkshof in Torgau, direkt dem Ministerium für Volksbildung von Margot Honecker unterstehend. Von 1964 bis 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren nach Torgau verbracht.

»Tango is in the Air« , 16. März 2023, 19- 21 Uhr in Berlin

Tango entsteht wie Lyrik. Aus Liebe, Sehnsucht, Wehmut. Und bringt Dinge zusammen, die scheinbar nicht zusammen gehören. Klassische europäische Konzertmusik, jiddischer Klezmer, afrikanische Rhythmen und Wiener »Schramml«-Musik mischen sich zu Melodien, die unter die Haut gehen — und in die Füße. Als special guest gibt Avi Eichenbaum (Akkordeon) eine Live-Kostprobe der vielfältigen Tangomusik. Lea Martin liest literarische Leckerbissen aus ihren Tango-Texten.

»Eat & Read« am Donnerstag, 16. Februar 2023, 19 bis 21 Uhr, in Berlin, mit dem Tangotänzer und Kolumnen-Vorleser Tom Opitz.

»Eat & Read« am Montag, 16. Januar 2023, 19-21 Uhr, in Berlin, unter dem Motto »Neujahrsbrief an mich«. Lea Martin hat eine Kostprobe aus ihren neuen Erzählungen »Gepäckkontrolle« gegeben.

++++++ Das vor Corona letzte Eat & Read  – schaut nach China fand am Montag, 16. September 2019,  statt.

In dem Jahr, in dem sich das Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking zum 30. Mal jährt, dachte man bei China vor allem an Zensur. Die aus Ungarn stammende und in Berlin lebende Sinologin Dr. Ágota Révész lud dazu ein, Denk-Schubladen zu hinterfragen, auch in Hinblick auf das Thema künstlerischer Freiheit. Sie hat lange in China gelebt und war eine der ersten Gäste, die Eat & Read für sich entdeckt haben als einen Ort des ungezwungenen Austauschs über Themen, die brisant sind und persönlich berühren.

WAS BISHER GESCHAH ++++++++++++++++

Eat & Read fand schon immer am 16. eines Monats statt, Dauer: zwei Stunden. Ein Grund hierfür ist, am nächsten Morgen ausgeschlafen zu sein und auch die Kosten für etwaige Babysitter möglichst niedrig zu halten.

Am Freitag, 16. August 2019, lud joanmartin im Rahmen von »Eat & Read« zum Literarischen Speed-Dating im wunderbaren Salon L’Ecritoire in Berlin ein. »Warst du schon mal in einer Onlne-Single-Börse? Oder hast Lust, auszuprobieren, wie sich Speed-Dating anfühlt? Fünf Minuten Zeit. Das kann sich verdammt lang oder sehr kurz anfühlen. Gern möchte ich dich einladen, ein literarisches Speed-Dating ausprobieren, bei dem es nicht darum geht, eine/n Partner/in für’s Leben zu finden, sondern nur einfach eine neue Erfahrung zu machen.« Als Gäste kamen nicht nur Singles, sondern Menschen, die neugierig waren auf ein Literatur-Event, das es so noch nicht gab.

Am Donnerstag, 16. Mai 2019, 19:30 bis 22:00 Uhr, fand die Tango-Soiree mit dem Tango-Duo Nola bei „Eat & Read“ statt. Statt Büchertausch gab es neben Live-Musik auch Gelegenheit zu tanzen. DJ Fridolin, il tigre viejo, bot klassischen und Neo-Tango. 

Am Samstag, 16. März 2019, hat Lea Martin ihre Kolumnen „Tango Dreams“ bei „Eat & Read“ in Berlin vorgestellt.

Am Sonntag, 16. Dezember 2018 bot Eat & Read ein vorweihnachtliches Bücherbuffet. Wer dabei war, konnte Bücher mitbringen, die sich zum Weitergeben als Geschenk eignen, und gleichzeitig selbst das ein oder andere schöne Last-Minute-Weihnachtsgeschenk finden.

Am 16. November 2018 fragte Eat & Read nach den Spuren von „auschwitz : heute“ und dem Einfluss, den Auschwitz bis heute auf persönliches Erleben, auf Familien und die Erziehung von Kindern sowie das gesellschaftliche Klima hat.

Am Dienstag, 16. Oktober 2018 von 19:00 bis 21:00 Uhr befasste sich Eat & Read mit (nationaler) Identität und der Frage, was für die Zukunft wichtiger ist: woher wir kommen oder wohin wir wollen. 

Sie waren noch nie in einer Online-Single-Börse? Oder fühlen sich dort zuhause? In jedem Fall könnten die Einsichten von Laetitia Liebe interessant für Sie sein. Wer am Sonntag, 16. September 2018, von 11:00 bis 13:00 Uhr nicht dabei sein konnte, als die Autorin ein Glas Prosecco für alle spendiert hat, kann dies nachholen. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@joanmartin.de und veranstalten Sie ein Lese-Event bei sich. Die Konditionen sind für alle erschwinglich. Trauen Sie sich.