»Fiktion beginnt im Moment des Erzählens.« (Lea Joan Martin)
In ihrem Debütroman »Tangohimmel« erinnert die Berliner Journalistin Silvia Teich an die Zeit der Demenzerkrankung ihres Mannes, die sie mit zwei Kindern durchstehen musste. Die Sehnsucht, in Buenos Aires Tango zu tanzen, wurde zu einer Quelle des Trostes.
In ihren Erzählungen und Romanen verbindet Lea Joan Martin das Intime mit dem Gesellschaftlichen. NS-Vergangenheit, Migration, Kommunismus, religiöse Prägung, Corona oder Online-Plattformen sind keine Kulisse, sondern wirken direkt auf Beziehungen und Selbstbilder ein. Ihre Texte fragen nach der strukturellen Bedingtheit individueller Geschichten und loten `persönlichen Handlungsspielraum aus.
Der Dichter, Musiker und Schriftsteller Stephan Krawczyk erzählt in »Augenhöhe« von seinem Leben als alleinerziehender Vater. Mit »Die heilende Schrift« legt er eine poetische Erzählung über Alltags-Engel vor.
Die Debüterzählung »Vatertexte« von Margret Müller reflektiert das Verhältnis zum Vater, der während der NS-Zeit der SA (Sturmabwehr) angehörte.
Der Roman»Der Erzählstein« des marokkanischen Autors Khalid Aouga erzählt von einer Odyssee in den Libanon, die ihren schrecklichen Höhepunkt in Deutschland findet.