IN VORBEREITUNG: »Tangohimmel« von Silvia Teich

Als ihr Mann früh an einer seltenen Form der frontotemporalen Demenz erkrankt, verändert sich das Leben einer Berliner Journalistin grundlegend. Plötzlich trägt sie allein die Verantwortung für zwei Kinder, drei und dreizehn Jahre alt, für den Lebensunterhalt – und für einen Partner, der Sprache, Orientierung und Selbstständigkeit verliert.

Der Alltag wird von Klinikfluren, Pflegegraden, Behördenwegen und existenziellen Entscheidungen bestimmt. Gleichzeitig versucht sie, ihren Kindern Halt zu geben und eine Form von Normalität zu bewahren. Tangohimmel erzählt diese Geschichte aus der Perspektive der Frau, die alles zusammenhalten muss – lebendig, präzise und ohne Beschönigung. Im Zentrum steht ihr Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen. Sie setzt Grenzen, organisiert Hilfe und trifft schließlich eine Entscheidung, die schmerzt, aber notwendig ist: die Trennung, um ihrem Mann eine gute Versorgung zu ermöglichen und ihre Kinder zu schützen.

Zu einer entscheidenden Kraftquelle wird der Tango argentino. In der Umarmung des Tanzes findet sie Momente von Nähe, Würde und Selbstbehauptung. Aus diesen Augenblicken wächst eine Sehnsucht nach Buenos Aires – und einem Leben, das wieder Raum zum Atmen lässt. Tangohimmel verbindet ein hochaktuelles Thema mit einer starken Erzählerinnenfigur und einer besonderen, emotionalen Bildwelt. Ein berührender Roman über Care-Arbeit, Familie, Selbstschutz und die Kraft, trotz allem weiterzugehen.

Geplanter Erscheinungstermin: September 2026. Bis dahin kann das Buch zum Subskriptionspreis von 12 € unter folgendem Link bestellt werden: 

Silvia Teich: Tangohimmel, ca. 156 Seiten, Softcover, ISBN  978-3-935401-35-7, voraussichtlicher Ladenpreis 18 €