Veranstaltungen

SAVE THE DATE: Am Sonntag, 27. September 2026, 19:00 Uhr wird der Dichter und Musiker Stephan Krawczyk auf Einladung von j:m: im Kulturhaus Schwartzsche Villa in Berlin-Steglitz eine Konzertlesung geben. Wer als Early Bird Plätze buchen möchte zum unschlagbaren Vorverkaufspreis von 15 Euro, kann dies per E-Mail tun. Nähere Informationen zu Programm und regulärem Ticketverkauf folgen.

SAVE THE DATE: Am 16. Oktober und 16. November 2026, jeweils 19:00 Uhr werden voraussichtlich Lesungen im »Eat & Read«-Format in Berlin-Lichterfelde angeboten. Eintritt frei. Mitbring-Buffet. Voranmeldung gern per E-Mail. Nähere Informationen folgen.

„Eat & Read“, immer am 16. eines Monats

Vorerst nur noch auf besonderen Wunsch veranstaltet j:m: am 16. eines Monats das Lese-Event „Eat & Read“. Die Veranstaltungen finden in privaten Wohnräumen statt, meistens in Berlin. Der Eintritt ist frei, es gibt ein Mitbring-Buffet. Wer Lust hat, GastgeberIn zu werden, kann sich per E-Mail melden. Die aktuellen Themen sind hier zu finden.

Wer j:m: zu einer Veranstaltung einladen möchte, kann sich unter WortKunstProjekte und Lesungen umschauen und einfach eine E-Mail schreiben.

Wer sich für vergangene Veranstaltungen interessiert, wird hier und unter »Literature to go« sowie »Eat & Read« fündig:

Am Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr, hat Margret Müller aus ihrer Debüterzählung »Vatertexte« im Antiquariat und Café Morgenstern, Schützenstraße 54, 12165 Berlin/Steglitz (Ecke Albrechtstraße, nahe S-Bhf Rathaus Steglitz) gelesen.

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hielt Lea Martinam Dienstag, 25. November 2025, um 12 Uhr an der Hochschule Ruhr West in Mülheim den Vortrag »Armutsfalle Mann. Wenn beim Geld die Liebe endet«. Der Vortrag wurde hybrid angeboten unter diesem Link. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf der Website zum Thema finanzieller Gewalt informieren.

Samstag, 27. September, 18 bis 20 Uhr: »Ihr Worte, raus aus den Büchern!« Unter diesem Motto nahm j:m: an der diesjährigen Aktion #verlagebesuchen des Berlin-Brandenburgischen Börsenvereins teil.

Am Wochenende 6./7. September 2025 war j:m: beim Berlin-Brandenburgischen Bücherfest im Kloster Chorin zu finden. Bei der Eröffnungsveranstaltung am 6. September 2025 ab 10:30 Uhr hat Lea Martin mit der Radiomoderatorin Marie Kaiser darüber gesprochen, weshalb sie so gern über argentinischen Tango schreibt, und für das Publikum getanzt. Am Sonntag, 7. September 2025 um 15:00 Uhr las Lea Martin aus ihrem Buch »Überall und nirgends daheim«.

Am Samstag, 19. Juli 2025, 19:30 Uhr, hat die Berliner Lyrikerin, Autorin und Verlegerin Lea Joan Martin zum Thema Weil ich keine Jüdin bin auf dem Jüdischen Kulturschiff MS Goldberg in Berlin gelesen, musikalisch begleitet am Akkordeon von Avi Eichenbaum (Israel/Berlin).

Hintergrund:

Mit den Gedichten„weil ich keine jüdin bin“ hat Lea Martin (damals noch unter ihrem bürgerlichen Namen) im Jahr 2000 den Joanmartin Literaturverlag gegründet. Bis heute ist das Thema Auschwitz für ihr Nationalgefühl als nicht-jüdische Deutsche zentral. Die von Ralph Giordano diagnostizierte „zweite Schuld“ wurde nach 1945 begangen: durch die Leugnung der Beteiligung der eigenen Vorfahren an Auschwitz. Die grundlegende Studie „Die Last des Schweigens“ von Dan Bar-On hat Lea Martin dafür sensibilisiert, dass die Sprachlosigkeit in ihren Familien die Nachfahren von Opfern und Tätern trotz der diametral entgegengesetzten Geschichten ihrer Vorfahren miteinander verbindet. In ihrer Literatur geht es um diese Sprachlosigkeit und das Misstrauen, zu dem sie führt. Lea Martin liest neben Gedichten auch Auszüge aus dem Roman »Die Kommunisten«, den Erzählungen »Gepäckkontrolle«

Am Wochenende 28./29. Juni 2025 nahm j:m: erneut am Berliner Bücherfest auf dem Bebelplatz in Berlin teil, das vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg ausgerichtet wurde. Am Sonntag, 29. Juni 2025, 14 Uhr, war die Autorin Margret Müller ihre Debüterzählung »Vatertexte« am Stand von j:m: zu Besuch. Und beim Gewinnspiel gab es auch in diesem Jahr selbstgewählte Bücher und Lyrikpostkarten von j:m: zu gewinnen.

„Was sind das für Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume ein Verbrechen ist?“, fragt Brecht in seinem Gedicht „An die Nachgeborenen„. Gleichzeitig ist die Natur die Basis von allem. Wer Samen aufzieht, entwickelt Ehrfurcht vor dem Leben. Lyrik lebt im Raum zwischen politischer Verantwortung und Spiel mit dem Wort.